Studieren mit Kind – 5 Tipps für den Alltag!

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend für unsere kleine Familie. Leider befinden wir uns alle halbe Jahr für ein Weile in diesem Ausnahmezustand! Der Übelmacher heißt: PRÜFUNGEN! Oft Fragen mich Freunde, wie ich das überhaupt schaffe.. studieren..Kind..Haushalt und noch etwas Zeit zum Entspannen finden?? Um ehrlich zu sein, so ganz genau weiß ich das auch nicht! Irgendwie funktioniert es immer 😊 Tränen kullern deswegen trotzdem manchmal, wenn alles zu viel wird! Im Folgenden versuch ich einmal euch ein paar Tipps zu geben, wie ich es durch den Alltag schaffe um erfolgreich mit Kind zu studieren. Diese gelten bestimmt auch für arbeitende Mamis 🙂

  1. ToDo-Listen

sind das A und O in meinem Leben! Das bedeutet ich habe ToDo-Listen von ToDo-Listen. Um es auf den Punkt zu bringen, ich sortiere meine Aufgaben nach „Priorität“. Die Steuererklärung wird auf die Semesterferien verschoben und „Wäsche waschen“ steht ganz oben. Mache ich solche Listen nicht, vergesse ich die Hälfte! Schrecklich.

  1. Zeitmanagement

Ohne das geht gar nichts! Mein Mann und ich sprechen uns wöchentlich darüber ab, wann wer die Kleine von der Kita abholt und anschließend mit ihr etwas unternehmen oder spielen kann. Holt mein Mann sie ab, kann ich den Vorlesungsstoff wiederholen oder Übungen rechnen. Leider reicht es nicht nur in der Vorlesung zu sitzen, vorallem nicht wenn man müde ist weil die Kleine Nachts nicht gut schlafen konnte.

 

   3. Nimm Hilfe an!

Ohne unsere lieben Oma’s und Tanten wären wir manchmal ganz schön aufgeschmissen. Lara wird am liebsten krank, wenn Mama und Papa gerade gaaaaanz viel zu tun haben! Manu hat am Tag darauf ein wichtiges GoLive beim Kunden und bei mir findet natürlich ausgerechnet die einzigste Pflichtveranstaltung des Semesters statt! In solchen Notsituationen
(die leider häufiger vorkommen, als man denkt…) kann nur noch die Oma oder die Tante helfen. Klar, man möchte die Kleine nicht zu jemanden anderen geben, wenn sie gerade mit einem Virus kämpft! Aber leider geht es in solchen Momenten nicht anders und ihr geht es bei der Oma wahrscheinlich sogar besser als bei Mama 🙂

 

   4. Frag nach

Es ist nicht möglich immer alle Vorlesungen zu besuchen, gerade wenn diese in den Abendstunden stattfinden! Unsere Kita hat zwar sehr großzügige Öffnungszeiten, aber bis 18:00 Uhr will man sie ja auch nicht dalassen! Anfangs hatte ich Hemmungen bei jeder verpassten Vorlesung eine Kommilitonin um ihren Mitschriebe zu bitten. Sobald sie jedoch meine Situation kannten, haben sie kein Problem damit und geben mir ihre Unterlagen seit 2 Jahren gerne 🙂 Das ist sehr wichtig für mich, da ich einfach nicht immer anwesend sein kann.

5. Auszeit

Das Studium geht quasi „nur“ 3,5 Jahre und so möchte man zu jeder Zeit sein Bestes geben um das Studium möglichst gut abzuschließe
n. Doch darf man nicht vergessen, die Belastung ist groß! Man muss Uni, Haushalt und Kind unter einen Hut bekommen. Passt man nicht auf, so schleicht sich schnell eine Überforderung ein und es könnte passieren, dass man viel zu schnell aufgibt. Also: Lieber einmal eine Prüfung schieben oder eine schlechtere Note riskier
en, dafür aber mehr Energie und Freude am Leben haben. Ganz wichtig ist sicherlich, jede Minute die wir jetzt mit den Kleinen ver
passen kommt nie wieder!! Also lieber einmal eine 3 schreiben und dafür einen tollen Tag mit den Kindern verbringen 🙂

 

Sooo, vielleicht kann der ein oder andere ja etwas mit meinen Tipps anfangen 🙂 ich freue mich natürlich auch immer über Tipps von euch!

Das bedeutet: soooo viel war die letzten Wochen nicht bei uns los! Die Mama musste gaaaanz viel lernen und die Kleine hat viel mit dem Papa unternommen. Seid die Prüfungen vorbei sind, ist Lara leider auch wieder krank! Fieber plagt uns.. also hoffen wir, dass es ihr bald wieder besser geht!

 

Wünsch euch ein schönes Wochenende 🙂

1 Kommentare
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Kommentare

  • Sabrina

    Februar 18, 2017 at 12:14
    Reply

    Ich bin ehrlich, bei Punkt drei habe ich die Augen gerollt und gedacht "na klar, ohne das kanns ja niemand." Aber stell dir mal die […] WeiterlesenIch bin ehrlich, bei Punkt drei habe ich die Augen gerollt und gedacht "na klar, ohne das kanns ja niemand." Aber stell dir mal die Situation vor das du niemand hast der dein krankes Kind nimmt? Hmm... Also tut mir leid, ich verfasse solche Tipps nicht obwohl ich DREI Kinder habe, einen Mann habe der sich für eine zweite Ausbildung entschieden hat und wir 0,0 Hilfe vom Staat bekommen. Meine Aufgabe: verdiene den Lebensunterhalt was fehlt zu Ausbildungsgehalt und Kindergeld. Und jetzt kommt es, keine Tanten, Onkel, Cousinen, Omas, Opas etc sind da.. Das meine liebe ist mal Realität! Aber bei mir kullern keine Tränen 🤔 sorry... 🙄 Read Less

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