Trotzanfälle bei Kleinkindern

Unser kleiner Engel sieht, gerade auf dem Bild oben, aus als wäre sie die liebste Maus der Welt… aber der Schein trügt!! Die kleine Maus hat regelmäßige Wutanfälle bei denen sie sich auf den Boden wirft und eine halbe Ewigkeit nicht aufhört zu schreien und zu brüllen 😐 meistens passiert das, wenn sie nicht bekommt was sie will oder sie einfach restlos übermüdet aus der Kita kommt! Aber was tut man dagegen und wie lange dauert diese Trotzphase, in der die kleinen Monster ihre Grenzen testen, an??

Wie lange hält diese Phase an?

Nun wir schlagen uns mit diesem „bockig sein“ eigentlich bereits seit 2 Jahren rum 🙈da war sie rund ein Jahr alt. In diesen Phasen will sie nicht umarmt werden, also lässt Mama sie einfach ein bisschen schreien und brüllen. Ab und an spreche ich mal mit ihr. Fragt man sie was los sei, hat sie es teilweise schon vergessen 😂

Und wie lange hält diese Phase noch an? Nun, aus Erfahrung kann ich da noch nicht sprechen.. wir sind ja noch mitten drin! Glaubt man jedoch Forschern, wird es ab dem dritten Lebensjahr immer weniger.. doch stimmt das? Ich erinnere mich noch an Situationen aus meiner Teenagerzeit, in der ich doch noch recht bockig war 😂.

 

Sooo, und was können wir tun, damit die bockigen Phasen seltener bis nie mehr auftauchen?

  1. Den Kindern ein wenig Freiraum zur Selbstentfaltung geben. Eigentlich bocken sie ja meist weil Mama oder Papa etwas verbietet. Möchten wir selber ständig etwas verboten bekommen? nein… also sollte man, bevor man etwas verbietet, einmal als Mama darüber nachdenken, ob man wirklich alles verbieten muss.. ist es schlimm wenn das Kind mit einer Erwachsenengabel isst?? Nein.. also warum dann immer verbieten…
  2. Klare Regeln aufstellen, die dem Kind immer bewusst sein sollten. Stellt man sofort klar, dass über die Straße nur an der Hand von Mama gelaufen wird, so ist eine bockige Situation eher selten bis garnicht. Dem Kind sind die Kosequenzen im Vorfeld bereits bewusst.
  3. Konsequent bleiben! Bemerkt ein Kind auch nach dem 10ten Drohen, dass Mama es nie ernst meint und auch nicht umsetzt, so wird das Kind von mal zu mal mutiger und testet Grenzen. Dadurch werden die kleinen aber auch bockiger 🙂
  4. Trotzanfälle möglichst ignorieren! Schenkt man den kleinen Monstern auch noch Aufmerksamkeit, so dauert es noch länger an und sie machen es immer wieder.

 

Nun werde ich einmal selbst versuchen meine Ratschläge ernster zu nehmen. Habt ihr noch ein paar Tipps für mich?

 

Wünsch euch ein schönes Wochenende!

 

 

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